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Telekommunikationsbehörde zu Spionage aus China

  • 19-11-2014
  • Editor
Telekommunikationsbehörde zu Spionage aus China
Abhöranlage?

Taipeh – 19. November 2014. Taiwans Nationale Telekommunikationsbehörde (NCC) hat sich heute zu Spionageaktivitäten aus China geäußert. Anlass war ein Bericht des in Kanada ansässigen Kanwa-Informationszentrums. Demnach seien alle Telefone, Computer und Internetzugänge von Personal aus Taiwans militärischen, diplomatischen, geheimdienstlichen und medialen Kreisen potenziell abhörgefährdet. Für das kommende Jahr kündigte das Zentrum eine detaillierte Veröffentlichung an.

Auf den Bericht angesprochen verwies der Sprecher von Taiwans Nationaler Kommunikationsbehörde, Yu Hsiao-Cheng, zunächst auf die Zuständigkeit des Verteidigungsministeriums in der Frage. Yu sagte aber auch, dass Chinas Abhöraktionen gegen Taiwan nicht neu seien. Auch Taiwan sammle seinerseits geheimdienstliche Informationen aus China.

„Was die Abhöraktivitäten ausländischer Regierungen angeht, gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten, wie die über Satelliten oder die Überwachung von elektromagnetischen Wellen aus Taiwan. Dabei handelt es sich jedoch nicht um Neuigkeiten. China hört Informationen von uns ab, aber ich bin mir sicher, dass das Verteidigungsministerium auch China überwacht. Das ist alles weithin bekannt.“

Yu betonte die Notwendigkeit eines Gefahrenbewusstseins in der Informationssicherheit. Vor allem bei der Übertragung wichtiger Informationen sollte verstärkt auf Verschlüsselungen gesetzt werden, um Spionage effektiv vorzubeugen.

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