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US-Denkfabrik zu Taiwans Lokalwahlen

  • 19-11-2014
  • Editor
US-Denkfabrik zu Taiwans Lokalwahlen
Shelley Rigger (re)

Taipeh – 19. November 2014. Mehrere Experten einer US-Denkfabrik haben sich heute über die anstehenden Lokalwahlen in Taiwan und deren Bedeutung für die Präsidentschaftswahlen in zwei Jahren ausgetauscht. An der Konferenz der Brookings Institution in Washington nahmen auch Vertreter des US-Außenministeriums teil.

Der ehemalige Direktor des US-Büros in Kaohsiung, Christian Castro, sagte, dass den USA sehr an der demokratischen Entwicklung Taiwans gelegen sei. Sowohl das US-Außenministerium als auch der US-Kongress würden die Themen und Details der Lokalwahlen verstehen wollen, da dies auch von Vorteil für die USA selbst sei.

Die Politikwissenschaftlerin Shelley Rigger sagte, dass Taiwans Wahlvolk nach einer Alternative zu den beiden bisherigen großen politischen Lagern suchen würde. Erstaunt zeigte sie sich über die Entscheidung von Taiwans oppositioneller DPP, zur Bürgermeisterwahl in Taipeh keinen eigenen Kandidaten nominiert zu haben. Denn das Bürgermeisteramt der Hauptstadt sei in der Vergangenheit oft ein Zwischenschritt auf dem Weg zur Präsidentschaft gewesen, so Rigger.

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