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Präsident Ma ruft Opposition zur Zusammenarbeit auf

  • 19-11-2014
  • Editor
Präsident Ma ruft Opposition zur Zusammenarbeit auf
Präsident Ma

Taipeh – 19. November 2014. Präsident Ma Ying-jeou hat die Opposition heute zur Zusammenarbeit aufgerufen. Das Land drohe sonst wirtschaftlich ins Hintertreffen zu geraten. Grund sei die kürzliche Ankündigung einer Freihandelszone zwischen Südkorea und China.

Laut Ma habe sich Taiwan durch die Unterzeichnung des Wirtschaftsrahmenabkommens (ECFA) vor vier Jahren eine vorteilhafte Position auf dem chinesischen Markt sichern können. Doch durch die neue Freihandelszone Chinas mit Südkorea drohe Taiwan nun seine Wettberwerbsvorteile einzubüßen. Da 70 Prozent von Taiwans Bruttoinlandsprodukt vom Außenhandel abhängen würden, sei die Unterzeichnung von Freihandelsabkommen besonders wichtig für Taiwan. Der Opposition warf der Präsident eine Blockadehaltung in der Frage vor.

„Darum möchte ich alle dazu aufrufen, sich wieder zu beruhigen und schnell den Anschluss zu finden. Wir müssen uns beeilen, um den Schaden begrenzen zu können. Wenn wir uns beeilen, dann sehen auch die anderen Länder, dass Taiwan nicht aus eigenem Willen zurückgefallen ist,“ so der Präsident.

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