Taipeh – 20. November 2014. Zum Internationalen Tag der Kinderrechte hat Präsident Ma Ying-jeou heute die Gültigkeit der UN-Kinderrechtskonvention für Taiwan verkündet. Die Konvention wurde vor genau 25 Jahren von den Vereinten Nationen verabschiedet. Mit der Anerkennung der Kinderrechtskonvention wolle Taiwans Regierung zum Schutz von Kindern beitragen und gleichzeitig den Anschluss an die internationale Gemeinschaft finden, so der Präsident.
„Dies ist ein Meilenstein für die gesamte Entwicklung der Kinderwohlfahrt. Ich bin stolz darauf, gerade am heutigen Tag, dem Tag der Kinderrechte, verkünden zu können, dass die Kinderrechtskonvention nun offiziell gesetzliche Gültigkeit hat.“ Auch wenn Taiwan kein Mitglied der UN ist und die Konvention daher nicht selbst unterschreiben konnte, so könne Taiwan mit deren Verankerung im taiwanischen Recht seine internationale Isolation überwinden.
Der Präsident betonte, dass die Regierung in den vergangenen Jahren verschiedene Maßnahmen ergriffen habe, um die Rechte von Frauen und Kindern zu schützen. Nur wenige Länder in der Asien-Pazifik-Region hätten wie Taiwan etwa Regelungen für Schwangerschaftsurlaub, Kindergeld oder eine Garantie zur Beibehaltung der Arbeitsstelle im Falle einer Schwangerschaft. Auch in Zukunft werde die Regierung sich weiter darum bemühen, eine kinderfreundliche Umgebung zu schaffen, so Ma.