Taipeh – 24. November 2014. Mit seiner ganzheitlichen Umsetzung einer verfassungsrechtlichen Demokratie sei Taiwan ein Beispiel dafür, dass sich westliche Demokratiesysteme auch in kulturell chinesisch geprägten Weltgegenden entfalten könnten. Diese Angaben machte Präsident Ma heute während eines Besuchs von Vertretern der internationalen Union junger Demokraten (IYDU) im Präsidialamt.
Die Delegation des Dachverbands von politischen Mitte-Rechts-Organisationen aus der ganzen Welt will sich im Vorfeld der Lokalwahlen am kommenden Samstag über Taiwans demokratische Entwicklung informieren. In seiner Ansprache wies Ma auch auf die lobenden Worte des ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush hin.
„In seinem Glückwunschtelegramm bezeichnete George W. Bush im Jahr 2008 Taiwan als einen Leuchtturm für Demokratie in Asien und in der Welt. Dies ist mir bis heute in tiefer Erinnerung geblieben und darum werde ich mich auch weiterhin für eine demokratische Politik einsetzen. Auch aufgrund der flexiblen Außenpolitik, die ich seit meinem Amtsantritt mit aller Kraft verfolge, haben sich die internationalen Beziehungen der Republik China (Taiwan) zu verändern begonnen,“ so Ma.
Auch wenn derzeit nur 22 Länder diplomatisch mit Taiwan verbündet seien, so hätten mehr als 140 Länder und Regionen Taiwanern die visafreie Einreise erlaubt oder würden Visa bei Ankunft ausstellen. Dies verdeutliche Taiwans alternative Art von internationalen Beziehungen, so Ma.