Taipeh – 29. März 2014. Taiwan und die USA werden am 4. April ihre Gespräche über ein bilaterales Handels- und Investitionsabkommen (TIFA) in Washington fortsetzen. Das gab die Regierung heute bekannt. Nach Angaben von Taiwans Wirtschafts- und Außenministerien werden die Gespräche von Vizewirtschaftsminister Cho Shih-chao und der stellvertretenden US-Handelsvertreterin Wendy Cutler angeführt werden.
Beide Ministerien bezeichneten die TIFA-Gespräche als wichtiges Forum für die Vertreter beider Länder zur Diskussion von Handels- und Wirtschaftsfragen. Auf taiwanischer Seite werden neben Beamten aus dem Außen- und Wirtschaftsministerium auch Vertreter des Landwirtschaftsministeriums, der Finanzregulierungskommission sowie aus dem Ministerium für Gesundheit und Soziales an den anstehenden Gesprächen teilnehmen.
Aus dem Wirtschaftsministerium hieß es, Taiwans Vertreter wollten den USA die Anstrengungen der Regierung im Hinblick auf Handelsliberalisierungen verdeutlichen, um sich so der Unterstützung der USA für einen Beitritt Taiwans zur Transpazifischen Partnerschaft (TPP) zu versichern.
Die TIFA-Gespräche sind im März 2013 von neuem aufgenommen worden, nachdem sie zuvor für mehr als fünf Jahre unterbrochen worden waren. Hauptgrund für die Unterbrechung war ein Streit über US-Rindfleischexporte nach Taiwan. Die Wiederaufnahme der Gespräche war erfolgt, nachdem Taiwan das Verbot für den Import bestimmter US-Rindfleischprodukte aufgehoben hatte.