Taipei – 4.12.2014 – Taiwans Außenpolitik werde sich nach dem Wahlausgang nicht ändern. Diese Angaben machte Taiwans Vertreter in den USA, Shen Lyu-shun, laut einem amerikanischen Nachrichtenmagazin. In Taiwans Lokalwahlen hatte die Regierungspartei Kuomintang (KMT) eine herbe Wahlschlappe einstecken müssen und etliche Posten an die oppositionelle DPP verloren.
Gemäß der gestrigen Ausgabe des U.S. News & World Report ist Taiwan-Vertreter Shen nicht der Ansicht, dass die Wahlen als Referendum für die Politik von Präsident Ma Ying-jeou betrachtet worden seien. Die Kritik an der Regierung von Präsident Ma sei vor allem auf innenpolitische Probleme wie jene bei der Lebensmittelsicherheit zurückzuführen, so Shen Lyu-shun.
Hinsichtlich der verbliebenen Amtszeit von Präsident Ma Ying-joeu machte Shen in dem Artikel weiter deutlich, dass sich der Wahlausgang auch nicht auf die Beziehungen zwischen Taiwan und China auswirken werde, wie zuvor in Medienberichten spekuliert worden war.