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AIT-Chef: Lokalwahlen haben keinen Einfluss auf US-Taiwan-Beziehungen

  • 05-12-2014
  • Editor
AIT-Chef: Lokalwahlen haben keinen Einfluss auf US-Taiwan-Beziehungen
AIT-Vorsitzender Raymond Burghardt


Taipei – 5. Dezember 2014 - Der Vorsitzende des Amerikanischen Institutes in Taiwan (AIT) Raymond Burghardt sagte, dass die Ergebnisse der kürzlichen Lokalwahlen in Taiwan keinen Einfluss auf die Beziehungen zwischen den USA und Taiwan hätten. Das AIT ist die wichtigste US-Vertretung in Taiwan und übernimmt in Abwesenheit von diplomatischen Beziehungen botschaftsähnliche Funktionen.
Bei den Wahlen am letzten Wochenende verlor die Regierungspartei Kuomintang in einer Reihe von Kreisen und Städten, die oppositionelle Demokratische Fortschrittspartei (DPP) konnte dabei deutlich Boden gut machen.
Raimund Burghardt teilte am Rande einer Konferenz zur Ebola-Verhütung mit, dass die USA sowohl zur Regierung als auch zur Opposition gute Beziehungen unterhalte, eine Situation wie nach den Lokalwahlen sei nicht unüblich.
Burghardt sagte, dass er die DPP-Vorsitzende Tsai Ying-wen schon seit Jahren kenne und er mit ihr bei seinem letzten Besuch im Oktober ein längeres Gespräch geführt habe. Gleichzeitig bewahre man aber auch zur Regierungspartei KMT enge Beziehungen.   
Ähnlich äußerte sich auch Stephen Yates, ehemaliger Berater im Bereich Landessicherheit des früheren US Vizepräsidenten Dick Cheney während der Amtszeit von George W. Bush.

Er sah in dem Wahlergebnis, in dem die DPP 13 der 22 Bürgermeistersitze gewann, einen Appell der Bevölkerung für einen Wandel und weniger eine Wahl der Oppositionspartei.

Die Beziehungen zwischen Taiwan und den USA seit dem Amtsantritt von Präsident Ma bezeichnete er als erfolgreich, als Beispiele führte er die Visumsbefreiung und die Wiederaufnahme der Gespräche über ein bilaterales Investitions- und Handelsrahmenabkommen an.


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