Taipei – 10.12.2014 – Präsident Ma Ying-jeou hat heute auf die Bedeutung der täglichen Wahrung der Menschenrechte hingewiesen. Am 10. Dezember wird weltweit der Tag der Menschenrechte begangen, der an die Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte 1948 durch die Vereinten Nationen erinnert.
An der Gedenkveranstaltung in Taipei, die vom Kulturministerium veranstaltet wurde, nahmen 350 Personen und deren Angehörige teil, die zur Zeit des Weißen Terrors in Taiwan politisch verfolgt wurden. Der Weiße Terror beschreibt in Taiwan die Unterdrückung von Regierungsgegnern durch die Kuomintang-Regierung unter Chiang kai-shek bis zum Ende des Kriegsrechts im Jahr 1987.
Präsident Ma Ying-jeou machte in seiner Ansprache deutlich, dass man der Geschichte ins Auge sehen und den Angehören der Opfer Mitgefühl zeigen müsse. Ferner äußerte er die Hoffnung, dass sich eine ähnliche Zeit des Terrors in der Zukunft nicht wiederholen werde. In Bezug auf die Menschenrechte betonte er, dass deren Wahrung stets verbessert werde, sodass sie für alle Menschen Tag für Tag gewährleistet seien.