Taipei – 31. März 2014 - Ein Parlamentarier der Regierungspartei KMT, Lin Kuo-cheng riefen heute das Verkehrsministerium zu genaueren Erklärungen des Dienstleistungsabkommens über Möglichkeiten des Landerwerbs für festlandchinesische Reedereien auf. Er befürchte angesichts etlicher kapitalstarker Unternehmen vom Festland einen Preisanstieg bei Grund- und Boden.
Lokale Reedereien befürchteten einen verstärkten Ankauf von Flächen für Lagerhäuser.
Chen Jian-yu , der Sprecher des Vizetransportminister sagte dazu, dass Unternehmen vom Festland nur in einem Joint-Venture Flächen mieten könnten, aber kein Land kaufen dürften.
„Wenn es um den Transportsektor geht, ist es ihnen lediglich gestattet, als Joint-Venture tätig zu werden, sie können nicht hierherkommen und Land kaufen. Mit dem Landerwerb gibt es kein Problem.“
Das Dienstleistungsabkommen sehe keine Investitionen in Bus- und Taxiunternehmen vor, der Reedereibereich sei schon entsprechend der WTO-Bestimmungen im Jahr 2007 angehalten worden, sich zu öffnen, teilte der Sprecher des Verkehrsministeriums mit.
Zwar gäbe es internationale Firmen wie UPS, DHL und eine Hongkonger Firma in Taiwan, allerdings hätte sich noch keine aus China hier niedergelassen, sagte Chen Jian-yu.
Was mögliche Bedenken bei der Ansiedelung von Taiwans Fracht- und Schiffsindustrie durch finanzstarke Staatsunternehmen Chinas und einem möglichen Preiskampf angehe, gäbe es andere Kontrollmöglichkeiten durch das Investititionskommittee , dem Wettbewerbsrecht und dem Autobahnrecht.