Taipei – 24.12.2014 – Vizepräsident Wu Den-yih hat sich heute für einen Ausbau der Wirtschaftsverbindungen zum Iran ausgesprochen. Er machte seine Angaben auf einem Symposium zu Geschäftschancen im Iran. Dabei machte er sich ferner für die Einrichtung eines taiwanischen Handelsbüros im Iran stark.
Laut Vizepräsident Wu habe sich Präsident Ma Ying-jeou seit seinem Amtsantritt vor sechs Jahren um den Ausbau der Wirtschaftsverbindungen mit anderen Ländern bemüht, wenn diese für die Taiwaner Geschäftschancen mit sich brächten und Taiwans Wettbewerbsfähigkeit stärken könnten. Im Mittleren Osten sei der Iran für Taiwan die erste Wahl unter den Ländern, mit denen man die Entwicklung von Handelsbeziehungen anstrebe.
Zwar bestünden zwischen Taiwan und dem Iran keine offiziellen diplomatischen Verbindungen, so Wu Den-yih. Da der Iran jedoch das größte Land im Mittleren Osten sei und die größte Industrie aufweise, erhoffe er sich für die Zukunft die Einrichtung eines Handelsbüros im Iran. Dies könne den bilateralen Handelsaustausch zwischen den Ländern bequemer und beständiger machen und Taiwans Geschäftschancen im muslimischen Markt erhöhen.