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Wang Yu-chi appelliert in Chinafrage an Taipeis Bürgermeister

  • 24-12-2014
  • Editor
Wang Yu-chi appelliert in Chinafrage an Taipeis Bürgermeister
Wang Yu-chi

Taipei – 24.12.2014 – Wang Yu-chi hat einen von Taipeis neuem Bürgermeister Ko Wen-je vorgebrachten „Konsens von 2015“ zurückgewiesen, der die Beziehungen in der Taiwanstraße neu regeln soll. Wang ist der Leiter von Taiwans Kabinettskomission (MAC) für Festlandsangelegenheiten. Taipeis Bürgermeister Ko hatte am Montag Zweifel geäußert, ob der „Konsens von 1992“ zwischen Taiwan und China auch heute noch die Grundlage der gegenseitigen Beziehungen sein könne.

Im sogenannten „Konsens von 1992“ gehen beide Länder von einem China aus, wobei es jeder Seite offensteht, wie dieses „eine China“ zu interpretieren sei. Zwar räumte Wang Yu-chi heute ein, dass der Konsens nur vage formuliert sei, bisher jedoch keine bessere Lösung in der Frage gefunden werden konnte, um die friedliche Entwicklung der Beziehungen zu fördern. Ko Wen-je regte er daher an, sich ernsthaft mit dem Konsens zu beschäftigen, da dessen neuer Vorschlag das Problem vermutlich nicht lösen könne.

Noch am Montag hatte Taipeis neuer Bürgermeister Ko Wen-je beteuert, den genauen Inhalt des besagten Konsenses nicht zu kennen. Zugleich hatte er sich jedoch für einen neuen Konsens ausgesprochen, der sich an den Umständen der heutigen Zeit orientiere. Dabei gehe es ihm um den Aufbau von gegenseitigem Verständnis und Respekt und die Förderung von Kooperationen. Laut Wang Yu-chi würde dabei die Kernfrage des „einen China“ jedoch nicht ausreichend behandelt.

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