Taipei – 25. Dezember 2014 - Präsident Ma hat sich zu einer Klage gegen die Radiomoderatorin Clara Chou entschlossen, die ihm die Annahme von Bestechungsgeldern unterstellt habe, teilte die Sprecherin des Präsidialbüros, Ma Wei-kuo am Donnerstag mit.
Die Radiomoderatorin behauptete, Taiwans Präsident hätte ca. 6,6 Mio. USD an Bestechungsgeldern zur Deckung der wegen Ölpantscherei angeklagten Tingxin-Gruppe angenommen.
Wie die Sprecherin des Präsidialbüros sagte, respektiere Taiwans Präsident zwar die freie Meinungsäußerung in höchstem Maße, doch sehe er sich durch die Anschuldigungen zur Verteidigung seiner Unschuld und zur Wahrung seines Rufes als Staatsoberhaupt zur Einreichung einer Klage veranlasst.
Präsident Ma ließ daher durch seinen Anwalt Privatklage gegen Clara Chou wegen „grundloser Anschuldigungen“ einreichen.
Präsidialsprecherin Ma Wei-kuo bekräftigte die Haltung der Regierung zur Einleitung rechtlicher Schritte gegen die Geschäftsführung der Ting Hsin-Gruppe und der restlosen Aufklärung der Vorkommnisse.
Präsident Ma verklagt Radiomoderatorin wegen Verleumdung
- 25-12-2014
- Editor
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