Taipei – 14.1.2014 – Das Krankheitskontrollamt beobachtet nach eigenen Angaben die Entwicklung des Vogelgrippevirus H7N9 genau.
In Taiwan wurde Anfang Januar der zweite eingeschleppte Fall von H7N9 bei einem Touristen aus China bestätigt. Laut dem Vizedirektor des Krankheitskontrollamts, Chou Jih-haw, befindet sich der Patient noch in Intensivbehandlung.
Laut Chou verfolgt das Krankheitskontrollamt die weitere Entwicklung des Virus genau. Falls sich das Virus weiter ausbreite und mutiere, würde dies die Kontrolle des Virus erschweren, so Chou: "In China treten in Shanghai, Jiangsu , Zhejiang, Fujian und Guangdong immer weitere Fälle von Ansteckungen mit dem H7N9-Virus bei Menschen auf. Dies weist auch auf eine weite Verbreitung des Virus innerhalb der Geflügelpopulationen hin. Wir sind selbstverständlich besorgt darüber, dass das Virus mutieren und damit einfacher von Mensch zu Mensch übertragen werden könnte. Wir beobachten die Entwicklung in dieser Hinsicht genau. Wir werden auch alles tun, um auf dem Laufenden darüber zu bleiben, ob Mutationen aufgetreten sind."
Laut Statistiken des Krankheitskontrollamts sind seit vergangenem Jahr weltweit über 170 Ansteckungen von H7N9 beim Menschen bestätigt worden. Außer zwei Fällen in Taiwan und drei Fällen in Hongkong sind alle Fälle in China aufgetreten. Bisher sind 52 Menschen daran gestorben.