Tapei - 15. Januar 2014 - Der Betreiber des neu eingeführten elektronischen Mautsystems für Schnellstraßen muß seine Servicequalität und Systemstabilität verbessern, teilte die Staatliche Autobahnbehörde mit.
Die Behörde reagierte damit auf Proteste von Schnellstraßenbenutzern, denen unangemessen hohe Gebühren abgebucht wurden.
In den ersten beiden Tagen seit Inbetriebnahme des elektronischen Mautsystems gingen 121 Beschwerden ein. Bei einigen Nutzern wurde die gleiche Strecke doppelt abgebucht, andere wurden für Strecken veranlagt, die sie nicht gefahren sind.
Die Autobahnbehörde versprach nun, den Betreiber und die Funktionstüchtigkeit des Systems verschärft unter die Lupe zu nehmen.
Eine Woche lang sollen nun nach dem Zufallsprinzip die an den Straßenseiten angebrachten Sensoren auf ihre Genauigkeit überprüft werden.
Die Sensoren sollen automatisch den an der Windschutzscheibe der Autos angebrachten e-Tag-Sticker entdecken um die Mautgebühr zu berechnen.
„So lange sich ein Unternehmen in einem Regierungsprojekt betätigt, sollte es sich als Dienstleister betrachten,“ sagte der stellvertretende Generaldirektor der Autobahnbehörde.