Taipeh – 30. Dezember 2014. Bis zu 200 Arbeiter in der Fabrik eines Zulieferers des taiwanischen Technologieunternehmens Foxconn sind am Montag verhaftet worden. Die Protestierenden hatten versucht, in die Fabrik einzudringen, nachdem die Produktion dort in der vergangenen Woche unterbrochen worden war.
Indischen Medienberichten zufolge hatte Foxconn die Produktion in der Mobiltelefonfabrik am 22. Dezember vorübergehend eingestellt. Grund für die Produktionsunterbrechung sei ein Auftragsrückgang des Mobiltelefonkonzerns Nokia gewesen. In der Fabrik in Südindien arbeiten etwa 1700 Personen.
Die Angestellten der Fabrik seien daraufhin in „bezahlten Urlaub“ geschickt worden. Weil sie jedoch fürchten würden ihre Stellen zu verlieren, hätten die Mitarbeiter erst protestiert und dann versucht in das Gebäude einzudringen. Daraufhin seien 175 Menschen verhaftet worden. Am 23. Dezember habe es bereits einen ähnlichen Vorfall gegeben, so der Bericht einer indischen Tageszeitung.