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Bei Massenpanik in Shanghai getötete Taiwanesin identifiziert

  • 02-01-2015
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Taipei – 2. Januar 2015 - Die bei der am Silvesterabend in Shanghai durch den Ausbruch einer Massenpanik auf der historischen Flußpromenade getötete taiwanesische Frau konnte identifiziert werden.

Bei dem Opfer handelte sich um die 23-jährige Chou Yi-an, eine Angestellte des Steuerdienstleisters Ernst & Young Taiwan. Sie war an dem Abend zusammen mit zwei Kolleginnen aus Taiwan vor Ort, die bei der Massenpanik verletzt wurden.

Eine der beiden Verletzten konnte bereits aus dem Krankenhaus entlassen werden, die andere befindet sich in stabiler Verfassung und soll nach ärztlicher Aussage in zwei Tagen das Krankenhaus verlassen können.

Wie ein Sprecher von Ernst & Young Taiwan bestätigte, seien die drei Angestellten erst kürzlich für eine befristete Zeit nach Shanghai gesendet worden.

Die Eltern des Opfers sind mittlerweile vor Ort und werden von einem Angstellten von Ernst & Young betreut. Taiwans Shanghaier Unternehmensverband hat ebenfalls seine Hilfe bei der Vorbereitung der Bestattungszeremonien bereitgestellt.

Die Ursache des Unglückes wird laut Taiwans Stiftung für Austausch über die Taiwanstraße, einer semi-offiziellen Organisation zur Kommunikation mit Offiziellen auf dem Festland, noch untersucht.

Im Internet kursierten Gerüchte, dass die Massenpanik durch das Herabwerfen von Falschgeld aus einem nahegelegenen Haus erfolgt sein soll. Laut chinesischen Medienberichten hätte die Polizei Shanghais diesen Verdacht aber verworfen. Überwachungskameras hätten gezeigt, dass die falschen Dollarnoten erst nach Einsetzen der Massenpanik von dem Haus über die Menschenmassen geworfen sein sollen.

Bei der Massenpanik kamen 36 Personen ums Leben, 47 Weitere wurden verletzt.

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