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Beschränkungen für HIV-infizierte Ausländer aufgehoben

  • 03-04-2014
  • Editor

Taipei – 3.4.2014 – Das Kabinett hat heute eine Gesetzesänderung verabschiedet, durch die in Zukunft eine gesetzliche Lockerung bei der Behandlung von HIV-infizierten Ausländern eintreten soll. Demnach würden HIV-infizierte Ausländer in Zukunft nicht mehr mit Aufenthaltsbeschränkungen belegt.

Laut Angaben des Krankheitskontrollamts seien seit 1984 insgesamt 846 HIV-infizierte Ausländer repatriiert worden. Auf Anraten der Vereinten Nationen würde man in Taiwan jedoch in Zukunft von dieser Praxis absehen. Laut UNAIDS, dem Gemeinsamen Programm der Vereinten Nationen zu HIV/AIDS, ist Taiwan bisher eines von weltweit 43 Ländern, die ausländischen HIV-Infizierten keine Aufenthaltsgenehmigung ausstellen.

Wie das Krankheitskontrollamt weiter erklärte, würden die Therapiekosten taiwanischer HIV-Patienten in Zukunft von der nationalen Krankenversicherung übernommen, wenn die Diagnose seit mindestens zwei Jahren bestünde. Zuvor seien die Kosten aus öffentlichen Geldern des Krankheitskontrollamts bezahlt worden. Allerdings müssten HIV-Infizierte aus dem Ausland für die Therapiekosten in Taiwan auch nach der Gesetzesänderung selbst aufkommen, so die Behörde.

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