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Behörden zerschlagen Menschenhändlerringe

  • 17-01-2014
  • Editor

Taipei – 17.1.2014 – Taiwanische Behörden haben einen Menschenhändlerring zerschlagen und 13 ausländische Frauen gerettet. Diese seien zuvor nach Taiwan gelockt worden, wo sie zur Prostitution gezwungen worden seien. Diese Angaben machte die Polizei im nordwesttaiwanischen Hsinchu am gestrigen Donnerstag.

Laut Angaben der Behörde wurden in diesem Zusamenhang in drei Landkreisen insgesamt bereits neun Verdächtige festgenommen, darunter ein Taiwaner und seine vietnamesische Ehefrau, die als Anführer des Menschenhändlerrings tätig gewesen sein sollen. Die 13 geretteten Frauen stammten allesamt aus Indonesien und aus Vietnam.

Die Opfer sollen regelmäßig unter Drogen gestellt und sexuell missbraucht worden sein. Dabei sollen die Täter im nordosttaiwanischen Yilan aus einem Haus heraus operiert haben, das als Messagesalon getarnt gewesen sein soll. Ihnen droht nun eine Anklage wegen Menschenhandels zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung.

Wie erst heute Nachmittag bekannt wurde, sind in den südtaiwanischen Städten Tainan und Kaohsiung weitere 35 Frauen aus den Philippinen aus den Händen von Menschenhändlern befreit worden. Die Frauen seien mit der Aussicht auf eine Arbeit als professionelle Tänzerinnen nach Taiwan gekommen. Hier seien sie jedoch in Bars sexuell ausgebeutet worden, so die Angaben der örtlichen Behörden.

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