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Autobahn-Chef für Maut-Pannen bestraft

  • 18-01-2014
  • Editor

Taipeh – 18. Januar 2014. Der Leiter von Taiwans Autobahnregulierer sei für die kürzliche Welle von Pannen des elektronischen Mautsystems zur Rechenschaft gezogen worden, wie Verkehrsminister Yeh Kuang-shih am heutigen Samstag mitteilte. Laut dem Minister habe der Direktor der Autobahnbehörde Tseng Dar-jen zwei Verwarnungen für die Vernachlässigung seiner Aufsichtspflicht über die Umsetzung des „eTag“-Systems erhalten.

Premier Jiang Yi-huah hatte am Donnerstag gefordert, dass die Behörde für die Pannen bestraft werde, nachdem diese zuvor für große öffentliche Unzufriedenheit gesorgt hatten. Das neue Mautsystem wurde am 2. Januar eingeführt und berechnet die Gebühren auf Basis der zurückgelegten Kilometer und nicht mehr anhand der Anzahl der passierten Mautstationen.

Die über den Autobahnen angebrachten, automatischen Scanner haben jedoch von manchen Fahrern überhöhte Gebühren verlangt. Allein an den ersten beiden Tagen war es zu 121 Beschwerden gekommen. Der Entwickler des Mautgebührsystems „Far Eastern“ hat derweil einer Rückerstattung zugestimmt, die der doppelten Höhe des Bertages entspricht, der zu viel abgerechnet wurde.

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