Taipei – 5. April 2014 - Taiwans Außenministerium hat trotz fehlender diplomatischer Beziehungen über diplomatische Kanäle „ernsten Protest“ über die Gebietsansprüche Japans auf einige Inselgruppen ausgedrückt. Es bezeichnete das Verhalten Japans als nicht hilfreich für den regionalen Frieden.
Man wolle aber am Dialog festhalten, um das Ostchinesische Meer zu einem „Meer des Friedens und der Zusammenarbeit“ zu gestalten. Es wiederholte dabei die von Präsident Ma vorgeschlagene „Friedensinitiative Ostchinesisches Meer“, in dem er alle Seiten dazu aufruft, ihre Streitpunkte zurück zu halten und statt dessen gemeinsam die Region und deren Ressourcen zu nutzen.
Japan hatte vor kurzem bekannt gegeben, dass alle Grundschulbücher ab 2015 die umstrittene Diaoyutai-Inselgruppe (jap: Senkaku) als eindeutig zu Japan gehörig auszeichnen sollten. Auf die Inselgruppe erheben auch Taiwan und Festlandchina Anspruch. Nach der Bekanntgabe gab es scharfe internationale Reaktionen.
China sah in dem Gebietsanspruch am Freitag in einer Stellungnahme als “Ausweitung der Waffen und Kriegsvorbereitung“.
Die Inselgruppe ist seit 1972 unter japanischer Verwaltung.
Japans Ansprüche auf Inseln keine Hilfe für den Frieden in der Region
- 05-04-2014
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