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Puyuma-Unglück: Fehlerverkettung - Verantwortliche zur Rechenschaft ziehen

  • 27-11-2018
Puyuma-Unglück: Fehlerverkettung - Verantwortliche zur Rechenschaft ziehen
Fehlerverkettung verantwortlich für Unfall

Taipei  – 27. November 2018 – Übermässige Geschwindigkeit sei der Grund für das Unglück des Puyuma-Expresszuges im Oktober gewesen, welches 18 Menschenleben und mehr als 200 Verletzte forderte. Dies ergab ein vorläufiger Untersuchungsbericht.

Der Leiter der Kommission für öffentliche Bauvorhaben (PCC) sagte, dass das Fahrzeug ungebremst fast doppelt so schnell wie üblich mit 141 km/h in die Kurve  gefahren sei. Eine Reihe von Umständen führten zu diesem Fehler. Neben schon früher notierten Problemen beim Bremssystem kam es zu Fehlern beim ATP-Schutzsystem, welches vor zu hohen Geschwindigkeiten schützt. Ferner fehlte die Fernüberwachung, hinzu kamen menschliche Fehler, Wartungsmängel und Nichteinhaltung von Prozessabläufen.

Premierminister William Lai kündigte am Dienstag an, das alle für das Unglück Verantwortlichen ungeachtet ihres Ranges zur Rechenschaft gezogen werden.

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