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Ausweitung von Einreisebeschränkungen wegen Coronavirus

  • 10-02-2020
Ausweitung von Einreisebeschränkungen wegen Coronavirus
Pressekonferenz des Epidemie-Kommandozentrums (Bild: CNA)

Taipei – 10. Februar 2020. Taiwan hat im Rahmen seiner Anstrengungen zur Epidemie-Prävention Einreisebeschränkungen auf Personen aus Hongkong und Macao ausgeweitet. Eine entsprechende Ankündigung gab heute das Epidemie-Kommandozentrum bekannt.

Die Einreisebeschränkungen gölten aber nicht für Personen mit Handelsverträgen oder internationale Angestellte, die nach Taiwan versetzt werden. Ebenfalls weiter einreisen dürfen Bürger aus Hongkong und Macao, die eine Aufenthaltsgenehmigung für Taiwan haben, sowie deren Ehepartner und minderjährige Kinder.

Der Stellvertretende Leiter der Festlandkommission Chen Ming-chi (陳明祺) begründete den Schritt heute mit der raschen Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in der chinesischen Provinz Guangdong, die an Hongkong und Macao grenzt. Seit Freitag erhalten Bürger aus Hongkong und Macao keine Einreisegenehmigung mehr.

Bürger aus Hongkong und Macao, die bereits vorher eine Einreisegenehmigung erhalten hatten, dürfen weiterhin einreisen. Allerdings müssen sie laut Epidemie-Kommandozentrum nach ihrer Einreise 14 Tage lang zu Hause in Quarantäne verbringen.

Laut Bildungsministerium sind von den neuen Beschränkungen auch bis zu 7.972 Studenten aus Hongkong und Macao betroffen, die nach der Winterpause noch nicht nach Taiwan zurückgekehrt sind. Den betroffenen Studenten soll ermöglicht werden, ihr Studium etwa über Videokonferenzen fortzusetzen.

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