Der Inselstaat Mauritius hat ein Einreiseverbot für alle Ausländer verhängt, die sich in den letzten 14 Tagen in den von COVID-19-Infektionen betroffenen Gebieten aufgehalten haben. Dazu zählen neben China, Hongkong und Macao auch Taiwan.
Die Philippinen haben mittlerweile ihr Einreisevebot für aus Taiwan kommende Reisende aufgehoben, allerdings halten insgesamt neben Mauritius auch Bangladesh, die Mongelei, die SInseln und Vanuatu an Einreiseverboten fest, teilte die Internationale Luftverkehrs-Vereinigung (IATA) mit. Teils wird ein medizinischer Unbedenklichkeitsnachweis verlangt.
Laut Taiwans Außenministerium sei die Entscheidung von Mauritius auf die von der Weltgesundheitsorganisation WHO erfolgte implizite Einbeziehung Taiwans als Teil Chinas zurückzuführen. Zielgruppe von Mauritius seien allerdings nicht Pässe aus Taiwan haltende Reisende, sondern alle aus sogenannten „infizierten Gebieten“ kommende Personen.