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Anpassung von Reiseverbot für medizinisches Personal

  • 24-02-2020
Anpassung von Reiseverbot für medizinisches Personal
Medizinisches Personal aus Taiwan (Bild: CNA)

Taipei – 24. Februar 2020. Ein Verbot für Auslandsreisen für medizinisches Personal gilt laut Behörden nur für Regionen, die besonders schwer von dem Ausbrauch des neuartigen Coronavirus betroffen sind. Entsprechende Angaben machte ein Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums heute.

Demnach dürfe medizinisches Personal von Krankenhäusern in Taiwan nicht in Regionen reisen, für die die höchste Reisewarnstufe gilt, so der Generaldirektor für medizinische Angelegenheiten Shih Chung-liang (石崇良). Dazu zählen derzeit China, Hongkong, Macao und Südkorea.

Medizinische Mitarbeiter, die Länder besuchen wollen, für die eine niedrigere Reisewarnstufe besteht, müssten vorher eine Erlaubnis einholen. Dazu zählen derzeit Japan und Singapur sowie Thailand, Iran und Italien. Für Auslandsreisen in andere Länder gebe es keine Beschränkungen, so Shih.

Gesundheitsminister Chen Shih-chung hatte zuvor noch davon gesprochen, dass medizinisches Personal generell nicht das Land verlassen dürfe. Chen hatte das Verbot mit Taiwans derzeitigem Personalmangel im Gesundheitsbereich begründet. Gewerkschaften hatten das Verbot kritisiert.

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