Taipei – 20.3.2020 – Der Nationale Stabilisierungsfond kann nun zur Stabilisierung von Taiwans Finanzmärkten eingesetzt werden. Das zuständige Komitee hat gestern die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Intervention als gegeben angesehen. Damit kann der Stabilisierungsfond in Höhe von 500 Milliarden Taiwan-Dollar (15 Milliarden Euro) wenn notwendig zur Intervention in die Finanzmärkte genutzt werden.
Die Bedenken wegen der COVID-19-Pandemie hat auch Taiwans Börse erfasst. Finanzminister Su Jain-rong (蘇建榮) sagte heute auf Fragen von Reportern: „Wir wollen vermeiden, dass wir erst nach erfolgten Panikverkäufen über eine Intervention entscheiden, deshalb haben wir vorzeitig diese Absicht gezeigt, in der Hoffnung Stabilität und Vertrauen der Finanzmärkte aufrechtzuerhalten. Deshalb hat das Managementkomitee des Nationalen Stabilisierungsfonds bereits gestern den Exekutivsekretär ermächtigt, den Fonds in den Märkten einzusetzen.“
Das zuständige Komitee werde die Situation der Finanzmärkte genau beobachten und über den Einsatz des Fonds entscheiden. Hauptziel sei, den Aktienmarkt zu stabilisieren, so der Finanzminister.
Taiwans Börse konnte heute wieder Gewinne verzeichnen.