Taipei – 30. März 2020. Präsidentin Tsai Ing-wen (蔡英文) hat heute ihre Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass Taiwan in Zukunft in das weltweite Netz zur Epidemie-Prävention mit aufgenommen werden könne. Die Coronavirus-Pandemie verdeutliche, welche Beiträge Taiwan für die Gesundheit in der Welt leisten könne.
Damit reagierte die Präsidentin auf eine jüngste Stellungnahme der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu einer Aufnahme Taiwans. Darin hieß es, dass eine Aufnahme Taiwans in die WHO von der Entscheidung der einzelnen Mitgliedsländer der WHO abhänge.
„Wir hoffen, dass die Regierungen anderer Länder angesichts der derzeitigen Epidemie Taiwans Möglichkeiten besser verstehen lernen und dass sie auch lernen, welche Beiträge Taiwan leisten kann und dass sie wirklich darüber nachdenken, Taiwan in das weltweite Präventionssystem mit aufzunehmen. Das bietet nicht nur bessere Garantien für die Gesundheit von Taiwans Bürgern. Auch für die gesamte Welt würde Taiwans Teilnahme bedeuten, das weltweite medizinische Versorgungssystem zu verbessern,“ so Tsai.
Während ihres Besuchs eines lokalen Textilunternehmens sprach Tsai heute auch von den Leistungen Taiwans bei der Mundschutzproduktion. So habe man die Produktionsmenge von mehreren Millionen Mundschutzen pro Tag auf über zehn Millionen steigern können und habe schon die Zahl 20 Millionen ins Auge gefasst.
Die bisherigen Steigerungen führte die Präsidentin auf die Zusammenarbeit zwischen der Regierung und Privatunternehmen zurück. Dadurch würden Taiwans Geist und Entschlossenheit deutlich. Das Land sei international im Bereich der Mundschutze zu einem Modell geworden, sowohl was Herstellung als auch was Verteilung angehe.