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Behörden planen alternative Arbeitsweise wegen Coronavirus

  • 06-04-2020
Behörden planen alternative Arbeitsweise wegen Coronavirus
Präsidialamtssprecher Chang (Archivbild: CNA)

Taipei – 6. April 2020. Als Reaktion auf die Ausbreitung des Coronavirus wollen offenbar immer mehr Behörden in Taiwan auf alternative Arbeitsweisen setzen. Präsidialamtssprecher Xavier Chang (張惇涵) sagte heute, dass man verschiedene Pläne zur Gruppeneinteilung und für alternative Räumlichkeiten entworfen habe.

Gleichzeitig denke man darüber nach, Konferenzen des Präsidialamts verstärkt über das Internet abzuhalten. Als Beispiel nannte Chang die tägliche Konferenz im Präsidialamt zur Lage im Land. Eine regelmäßige Anwendung der Maßnahmen werde man jedoch von der aktuellen Epidemie-Situation abhängig machen.

Im Präsidialamt halte man sich zudem an die Vorgaben des Epidemie-Kommandozentrums, so Chang weiter. Dazu gehöre etwa auch das Tragen von Mundschutzen in geschlossenen Räumlichkeiten, in denen der empfohlene, soziale Mindestabstand nicht eingehalten werden könne.

Aus dem Innenministerium hieß es, dass seit heute flexiblere Arbeitszeiten gölten. Außerdem werde man im Verlauf der Woche probeweise über eine alternative Nutzung von Räumlichkeiten entscheiden. Sollte in Zukunft der Bedarf entstehen, könnten diese Pläne sofort umgesetzt werden.

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