Drei weitere am heutigen Dienstag bestätigte COVID-19-Infektionen brachten die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen auf 376.
In allen drei Fällen handelte es sich um junge Menschen in den Zwanzigern, welche sich beim Studium bzw. beim Besuch von Verwandten im Ausland infiziert hatten.
Eine der Infizierten gehörte ebenfalls zu den Passagieren des am 30. März aus New York zurückkehrenden Fliegers, unter denen bisher neun COVID-19-Fällle nachgewiesen wurden. Die Frau, bei der die nun zehnte Infektion nachgewiesen wurde, saß in unmittelbarer Nachbarschaft zu drei weiteren Infizierten.
Bei dem zweiten Fall handelte es sich ebenfalls um eine in den USA studierende Frau. Die dritte Infektion wurde bei einer zum Verwandtenbesuch nach Frankreich reisenden Frau festgestellt, die anschließend noch nach Großbritannien, die Niederlanden und Belgien reiste und drei Tage nach ihrer Rückkehr Symptome entwickelte.
Alle drei befanden sich unter der seit dem 19. März von Rückkehrern aus dem Ausland geforderten 14-tägigen häuslichen Quarantäne. Die gleiche Regelung gilt für Ausländer mit Aufenthaltserlaubnis, Ausländern ohne Aufenthaltsberechtigung oder Sondererlaubnis ist die Einreise in Taiwan verwehrt.
Man geht davon aus, dass sich lediglich 52 der 376 in Taiwan diagnostizierten Infektionen lokal ereigneten. Knapp ein Sechstel der Fälle ist bereits wieder genesen, fünf Personen erlagen ihrer Infektion.