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Verpflichtende Virentests für Einreisende aus Krisengebieten angedacht

  • 15-04-2020
Verpflichtende Virentests für Einreisende aus Krisengebieten angedacht
Gesundheitsminister: Momentan noch kein verpflichtender Test für Einreisende aus Krisengebieten

Taiwans Regierung stellt momentan Überlegungen für ein generelles verpflichtendes Testen von Personen, die aus vom Coronavirus (COVID-19) infizierten Hochrisikoländern kommen.

Angesichts der niedrigen Infektionsrate in Taiwan plane man keine umfassenden Virustests für die Öffentlichkeit. Wegen der höheren Zahl an importierten Infektionsfällen, insbesondere aus den USA und Europa, überprüft das Gesundheitsministerium eine Testpflicht für aus Risikogebieten kommende Heimkehrer. Momentan sei aber noch nicht an eine Einführung einer Testpflicht gedacht.

Von den 14.000 aus den USA zurückgekehrten Personen wurden 26 Infektionen am Flughafen bei der Einreise festgestellt, bei 29 stellte man zu Hause eine Infektion fest, weitere 29 wurden später positiv getestet.

Vom universellen Testen nehme man Abstand, da dieses nur notwendig sei, wenn sich ein Virus unkontrollierbar in Gemeinden verbreitet habe. Weiterer Nachteil des universellen Testens ist die nachlassende Aufmerksamkeit vor dem Virus in der Öffentlichkeit. Im Falle von „falsch negativen“ Ergebnissen sei dann die Gefahr einer Masseninfektion größer.

Zudem liege die maximale Testkapazität bei 3800 Untersuchungen täglich.

Gesundheitsminister Chen Shih-chung (陳時中) hält weiter einen bestimmten Grad an Aufmerksamkeit bei der Epidemieprävention für wichtig, da so das Präventionssystem entlastet werde.

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