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CECC stellt 3-Stufen-Plan für größeren COVID-19-Ausbruch vor

  • 21-04-2020
CECC stellt 3-Stufen-Plan für größeren COVID-19-Ausbruch vor
CECC-Sprecher Chuang Jen-hsiang

Das Epidemie-Kommandozentrum (CECC) stellte einen 3-Stufen-Plan für den Fall eines großflächigeren COVID-19-Ausbruchs vor. Vorgestellt wurde dieser bereits am gestrigen Montag. Gleichzeitig führte die Lokalregierung von New Taipei City die Simulation einer Abschottung der Stadt durch.

Das CECC teilte auf der Pressekonferenz mit, dass die Umsetzbarkeit des entwickelten Drei-Stufen-Planes noch mit den Lokalregierungen abgestimmt werden müsse.

Dabei geht man von einer Übergangsphase, einer Warnphase und als letzes einer Kontrollphase, der Abschottung der Städte, aus. Taiwan befinde sich gegenwärtig weiterhin am Anfang der Übergangsphase.

Wie CECC-Sprecher Chuang Jen-hsiang (莊人祥 ) sagte, beziehe sich die Übergangsphase auf sporadisch auftretende, nicht identifizierte Infektionen in der Gemeinschaft. Auf diese reagiere man mit Infektionskontrolle und Überzeugungsarbeit. Kontrollen bezögen sich meist auf Hotels und Ballsäle.

Bei häufigerem Auftauchen von Infektionen, bei mehr als in drei Stadtteilen innerhalb einer Woche auftauchenden Infektionen, werden schnelle Maßnahmen zur Eingrenzung ergriffen. Die Bewegungsfreiheit wird eingeschränkt, öffentliche Plätze geschlossen und die Virenidentifizierung umfangreicher durchgeführt.

Phase drei ist durch eine rapide Verbreitung der Zahl lokaler Infektionen gekennzeichnet, in der die meisten Ketteninfektionen nicht mehr nachverfolgt werden können. Dann werden regionale Blockaden und Reiseeinschränkungen verhängt, die bis zur Abschottung der Städte reichen, um eine Stabilisierung der Situation durch Reduzierung interpersoneller Kontakte zu erreichen.

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