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Außenministerium ruft WHO zur Klarstellung auf

  • 21-04-2020
Außenministerium ruft WHO zur Klarstellung auf
Interpretation der WHO-Email geht weiter

Das Außenministerium rief die WHO um Klarstellung bei der Frage zur ersten Benachrichtigung beim Ausbruch der Virenepidemie in Wuhan auf. Dabei geht es um die Nachfrage einer möglichen “Mensch-zu-Mensch” – Infektion und ihrer Behandlung.

Der WHO-Generalsektretär hatte geäußert, das die früheste Warnung vor einer epidemischen Situation nicht von Taiwan gekommen sei.

Joanne Ou (歐江安), Sprecherin des Außenministeriums, wies darauf hin, dass der Schlüsselpunkt für alle nicht sei, darauf zu schauen, wer die WHO zuerst informierte, sondern dass dieser Sache nachgegangen werde.

Andere Länder wussten zum Zeitpunkt des Ausbruchs nichts über die Situation. Aufgabe der WHO als weltweit wichtigste medizinische Organisation sei es, anderen Ländern ausreichende, rechtzeitige und zuverlässige Informationen zu geben. Taiwan reagierte mit seiner Mitteilung an die WHO in seiner Verantwortung zum Schutze der globalen öffentlichen Gesundheit.

Taiwan wies dabei deutlich auf sich bereits in Quarantäne befindliche Personen hin. Angesichts fehlender bestätigter Infektionsfälle in Taiwan konnte daher nur auf den Verdacht einer Übertragung von Mensch zu Mensch hingewiesen werden.

Das Außenministerium rief daher die WHO dazu auf, zu ihrer eigentlichen Aufgabe einer professionellen, eine neutrale Position einnehmenden Institution zurückzukehren, um effizient auf die die ganze Menschheit betreffende COVID-19-Krise zu reagieren.

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