Taiwan verzeichnete nach Aufhebung des Transitverbots vor zehn Tagen den ersten Fall einer COVID-19-Infektion im Transitverkehr, teilte der Sprecher des Epidemie-Kommandozentrums (CECC), Chuang Jen-hsiang (莊人祥), mit.
Bei der infizierten Person handelte es sich um eine Philippinin in den 30ern, die am Nachmittag mit einem Flug der EVA Air aus Manila kam und knapp zwei Stunden später mit EVA Air nach Hongkong weiterflog. Dort wurde sie dann positiv auf das Coronavirus getestet.
Wie CECC-Sprecher Chuang sagte, habe dieser Fall keinen großen Einfluss auf Taiwan, da sich die Frau nur kurze Zeit am Flughafen aufgehalten habe. An Bord trugen alle Passagiere Masken. In den sie umgebenden Sitzreihen des Fliegers habe es auch keine Passagiere nach Taiwan gegeben. Die Infektion dürfte sich auf den Philippinen ereignet haben.
Die Gesamtzahl aller eine COVID-19-Infektion aufweisenden Personen in Taiwan beläuft sich weiterhin auf 449 bei vier aktiven Fällen. In 358 Fällen wurde die Infektion importiert. Weltweit gibt es mittlerweile über 11,5 Mio. Infizierte, mehr als 535.000 Personen verstarben an der Krankheit.