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Taipei plant Verbot von Kurzzeit-Mietwohnungen für häusliche Quarantäne

  • 07-09-2020
Taipei plant Verbot von Kurzzeit-Mietwohnungen für häusliche Quarantäne
Vizebürgermeisterin Huang Shan-shan (Bild: CNA)

Taipei – 7. September 2020. Die Stadt Taipei hat ein Verbot für die Kurzzeitvermietung von privaten Unterkünften zum Zweck der häuslichen Quarantäne angekündigt. Entsprechende Äußerungen machte Taipeis Stellvertretende Bürgermeisterin Huang Shan-shan (黃珊珊) heute auf einer Pressekonferenz.

Huang begründete das geplante Verbot mit Sorgen vor einem Krankheitsausbruch des Covid-19-Coronavirus im Land. Die Praxis, private Wohnungen kurzzeitig an Personen zu vermieten, die sich in eigenständige Quarantäne begeben müssen, stelle eine potenzielle Gesundheitsbedrohung dar, so Huang.

Ab dem 22. September wird laut Huang gegen Vermieter, die gegen das Verbot verstoßen, ein Bußgeld zwischen 3.000 Taiwan-Dollar und 15.000 Taiwan-Dollar (ca. 85 Euro bis 430 Euro) verhängt. Außerdem werde die Stadtregierung auch Namen und Adressen veröffentlichen, um Anwohner auf bestehende Risiken hinzuweisen.

Seit März gilt für alle Personen, die aus dem Ausland nach Taiwan einreisen, eine 14-tägige Quarantänepflicht. Stadtvertreter rieten den Betroffenen dazu, sich in von der Regierung bereitgestellte Quarantäne-Hotels zu begeben. Derzeit stünden etwa 4.000 Hotelzimmer für diesen Zweck bereit, so die Stadt.

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