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Tschechischer Senat: Spende von Maskenmaschinen eine gute Form der Zusammenarbeit

  • 29-12-2020
Tschechischer Senat: Spende von Maskenmaschinen eine gute Form der Zusammenarbeit
Bild: Autoland

Taipei – 29. Dezember 2020. Die Spende von automatisierten Produktionslinien für medizinische Gesichtsmasken durch ein taiwanisches Unternehmen an die Tschechische Republik ist eine gute Form der bilateralen Zusammenarbeit. Das erklärte Petr Kostka, Leiter des Sekretariats des Senatspräsidenten in der Tschechischen Republik am Dienstag. Dabei sei egal, ob es sich um eine Spende von Unternehmen an Unternehmen oder Regierung an Regierung handle, so Kostka.

"Wir empfinden die Spende als eine große Hilfe und Ausdruck der guten Zusammenarbeit zwischen den beiden demokratischen und freien Ländern", sagte Kostka. Kostka bezog sich auf die fünf automatisierten Produktionslinien für medizinische Gesichtsmasken, die der taiwanische Maschinenhersteller Autoland Technology Co. Ltd. (東建安) der Tschechischen Republik zugesagt hat.

Zwei der Linien sollen am Dienstag in die Tschechische Republik verschifft werden, erklärte Autoland-Geschäftsführer Kuo Li-lin (郭立霖) auf einer Pressekonferenz in Taipeh.
Taiwans Regierung hatte gehofft, dass die Spende von Regierung zu Regierung getätigt werden sollte, doch Autoland entschied sich dafür, die Maschinen als eine Spende zwischen zwei privaten Unternehmen durchzuführen. Das taiwanische Unternehmen begründete dies mit den lokalen Vorschriften und der Komplexität, die mit dem G2G-Ansatz verbunden ist.

Die Spende geht auf den sechstägigen Besuch des tschechischen Senatspräsidenten Miloš Vystrčil in Taiwan Ende August zurück, der trotz strenger Warnungen Chinas stattfand, das Taiwan als Teil seines Territoriums betrachtet und jegliche Interaktion der internationalen Gemeinschaft ablehnt, die als Anerkennung der Souveränität Taiwans angesehen werden könnte.

Autoland kündigte den Plan an, die Maschinen an die Tschechische Republik zu spenden, noch bevor Vystrčil seine Reise beendete. Damit wollte man Vystrčil für seine Unterstützung für Taiwan danken.
Speziell auf die B2B-Vereinbarung der Spende angesprochen, beschrieb Kostka das B2B-Modell als "wirtschaftliche, effektive und schnelle Lösung" und zitierte Vystrčils frühere Aussage.
"Wer sonst als private Subjekte kann schnell einen Modus der Zusammenarbeit finden und Produktionsprozesse starten? Mit anderen Worten, die Spende ist das, was wichtig ist", sagte Kostka.
"Es ist die Erfüllung eines der Ziele des Besuchs des Senatspräsidenten in Taiwan zusammen mit einer Wirtschaftsdelegation. Das Ziel war es, die Zusammenarbeit zu beginnen, zu vertiefen und zu erweitern. Es ist klar, dass das B2B-Modell unter diesem Gesichtspunkt ein Erfolg ist", sagte er.

Taiwans Außenministerium (MOFA) sagte vor kurzem, dass es plane, der Tschechischen Republik eine eigene Produktionslinie im Rahmen einer G2G-Vereinbarung zu schenken, und Kostka bestätigte, dass der tschechische Senat von der taiwanischen Vertretung in Prag darüber informiert wurde.
Kostka sagte, dass die Spende des MOFA zwischen den Regierungen Taiwans und der Tschechischen Republik erfolgt, aber der tschechische Senat ist bereit, bei Bedarf Unterstützung zu leisten.

Von den drei verbleibenden Produktionslinien, die auf B2B-Basis geliefert werden sollen, werden zwei noch arrangiert, während die andere wahrscheinlich in einer der Schwesterschulen der tschechischen Universitäten für die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Wissenschaft platziert werden wird, sagte der General Manager von Autoland.
 

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