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Präsidentin ruft nach einheimischen Infektionsfällen zum Zusammenhalt auf

  • 12-05-2021
Präsidentin ruft nach einheimischen Infektionsfällen zum Zusammenhalt auf
Präsidentin Tsai Ing-wen (Bild: CNA)

Taipei – 12. Mai 2021. Präsidentin Tsai Ing-wen (蔡英文) hat die Menschen in Taiwan angesichts einheimischer Coronavirus-Ansteckungen zum Zusammenhalt aufgerufen. Zwar habe sich das Infektionsgeschehen in Taiwan und in Nachbarländern in den vergangenen Tagen verschärft. Es bestehe jedoch kein Grund zur Panik.

Das Epidemie-Kommandozentrum hatte die Warnstufe zum Infektionsschutz gestern nach zwei einheimischen Ansteckungsherden auf die Stufe 2 des vierstufigen Systems angehoben. Damit einher gingen neue Beschränkungen, etwa ein Verbot für Großveranstaltungen oder eine verschärfte Mundschutzpflicht.

Vor einer Sitzung des Zentralkomitees der Regierungspartei DPP, deren Vorsitzende die Präsidentin ist, bat Tsai die Menschen in Taiwan trotzdem darum, ruhig zu bleiben. Sowohl das Material für den Infektionsschutz als auch das Gesundheitssystem seien derzeit ausreichend.

Die Präsidentin stellte auch die Anlieferung weiterer Impfstoffe in der nächsten Zeit in Aussicht. Eine Verschärfung der Infektionsmaßnahmen bedeute zwangsläufig eine Einschränkung des Lebens der Bürger und löse Unsicherheit aus. Trotzdem solle man nicht panisch reagieren.

Tsai sagte: „Wir werden gemeinsam eine strenge Herangehensweise und höchste Wachsamkeit an den Tag legen, um mit dem Epidemie-Kommandozentrum beim Infektionsschutz zusammenzuarbeiten. Im letzten Jahr haben wir es in Taiwan geschafft, ein stabiles Wirtschaftswachstum zu erreichen. Wenn wir zusammenhalten, um Taiwan zu schützen, können wir diese Herausforderung auch noch ein weiteres Mal meistern.“

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