Taipei – 17. Mai 2021. Das Epidemie-Kommandozentrum (CECC) hat heute 335 neue Covid-19-Fälle bestätigt. Davon stufte die Behörde 333 als einheimische Fälle ein. Damit gab es den vierten Tag in Folge einen neuen Rekord beim Anstieg einheimischer Covid-19-Fälle in Taiwan seit Beginn der Pandemie.
Mit den heutigen neuen Fällen ist die Gesamtzahl aller Fälle in Taiwan auf über 2.000 gestiegen. Der Behörde zufolge handelt es sich dabei um 189 Frauen und 144 Männer. Das Alter der Betroffenen liegt demnach zwischen weniger als vier Jahren und über 90 Jahren.
In Taipei gab es laut CECC mit 158 die meisten neuen Fälle, etwa die Hälfte davon aus dem Stadtbezirk Wanhua. New Taipei verzeichnete heute mit 184 Fällen die zweithöchste Anzahl. 41 der dortigen neuen Fälle gehen auf den Stadtbezirk Banqiao zurück.
In der Stadt Taoyuan gab es unterdessen zehn neue Fälle, in Keelung sechs und in den Landkreisen Hsinchu und Miaoli jeweils einen. In Mitteltaiwan gab es im Landkreis Changhua fünf neue Fälle und in der Stadt Taichung zwei. Zwei weitere neue Fälle gab es auch im östlichen Landkreis Yilan.
Von den 333 Fällen stehen 155 im Zusammenhang mit einem Ansteckungscluster im Rotlichtmilieu des Stadtbezirks Wanhua. Bei 86 weiteren der Fälle handelt es sich um Personen, die den Bezirk vor kurzem besucht haben.
Sechs der neuen Fälle stehen im Zusammenhang mit einer religiösen Veranstaltung in Südtaiwan, fünf mit Lions Club International in New Taipei City und drei mit einem Cluster in Spielarkaden im Landkreis Yilan.
Laut CECC wird bei 38 Fällen noch ermittelt, ob sie im Zusammenhang mit einem der bekannten Cluster stehen könnten. Dagegen habe man bei 40 neuen Fällen keinen derartigen Zusammenhang herstellen können.
Taiwan kämpft derzeit mit dem schwersten einheimischen Ausbruch der Pandemie innerhalb der eigenen Grenzen. Innerhalb einer Woche wurden etwa 780 lokale Fälle bestätigt. Bis heute hat Taiwan 2.017 Covid-19-Fälle und 12 Tote im Zusammenhang mit der Krankheit verzeichnet.