close
RTI DeutschRTI App herunterladen
öffnen
:::

COVID-19: Covid-Impfstoffen der zweiten Generation trifft an diesem Wochenende in Taiwan ein

  • 13-09-2022
COVID-19: Covid-Impfstoffen der zweiten Generation trifft an diesem Wochenende in Taiwan ein
Der Direktor des Epidemie Kommandozentrums, Victor Wang (Bild: Epidemie Kommandozentrum)

Taipei – 13. September 2022. Das Epidemie-Kommandozentrum hat heute 47.051 neue COVID-19 Infektionen gemeldet, davon 46.795 lokale Ansteckungen. Außerdem wurden 17 neue Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19 bestätigt. 

Laut Victor Wang (王必勝), Direktor des Epidemie-Kommandozentrum, werde die erste Lieferung von Covid-Impfstoffen der zweiten Generation an diesem Wochenende in Taiwan eintreffen. Die Behörden hoffen, noch in diesem Monat mit der Verabreichung der Impfstoffe beginnen zu können.

In einem Gespräch mit RTI am Montag sagte Wang, dass die Behörden davon ausgehen, dass die aktuelle Covid-Welle in Taiwan Ende September und Anfang Oktober ihren Höhepunkt erreichen werde.

Nur ein Drittel der älteren Menschen in Taiwan hat eine vierte Dosis des Covid-Impfstoffs erhalten. Laut Wang sei dies zum Teil auf die übertriebenen Medienberichte über die Nebenwirkungen des Impfstoffs im vergangenen Jahr zurückzuführen.

Ein weiterer Grund könnte sein, dass viele ältere Menschen auf die wirksameren Impfstoffe der zweiten Generation warten.

Da die Impfstoffe der zweiten Generation für die Omicron-Variante hergestellt werden, hätten sie eine höhere Wirksamkeit. Das könnte dazu führen, dass mehr Menschen bereit seien, sich damit impfen zu lassen.

Taiwan muss noch zukünftige Impfstoffe gegen die Omicron B.A.5-Subvariante kaufen. Laut Wang werden diese Impfstoffe frühestens im November verfügbar sein, und man könne sie noch nicht bestellen.

Wang betont, dass die in dieser Woche eingetroffenen Impfstoffe zur Bekämpfung der Subvariante Omicron B.A.1 bestimmt sind und auch gegen andere Subvarianten wirksam sind. Wang hofft, dass diese neuen Impfstoffe dazu beitragen werden, dass sich ältere Menschen und andere in Frage kommende Gruppen impfen lassen, um sich und andere zu schützen.
 

Kommentare

Aktuell in dieser Rubrikmehr