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COVID-19: Vorschriften zur Epidemieprävention werden gelockert

  • 24-10-2022
COVID-19: Vorschriften zur Epidemieprävention werden gelockert
Chuang Jen-hsiang ist Gastgeber der COVID-19-Pressekonferenz am Montag. (Bild: CECC)

Taipei – 24. Oktober. Victor Wang (王必勝), der Leiter des Epidemie-Kommandozentrums kündigte heute vier Änderungen an den Vorschriften zur Epidemieprävention an. Die Änderungen werden am 7. November in Kraft treten.

Erstens werden Menschen, die mit Infizierten in Kontakt kamen, sich künftig keiner Quarantäne mehr unterziehen müssen. Zweitens müssen sich Infizierte nach ihrer Pflichtquarantäne von sieben Tagen keiner Gesundheitskontrolle unterziehen, sofern sie am letzten Tag der Quarantäne negativ getestet wurden. Drittens muss beim Besuch von Unterhaltungseinrichtungen wie Clubs, Bars, Karaoke-Salons oder Saunen künftig kein Nachweis mehr erbracht werden, dass man dreimal geimpft wurde. Viertens werden Unternehmen künftig nicht mehr die Temperatur von Besuchern messen müssen. In Krankenhäusern und Langzeitpflegeeinrichtungen werden Temperaturmessungen aber weiterhin erforderlich sein.

Das Epidemie-Kommandozentrum hat heute außerdem 26.336 lokale und 21 importierte COVID-19-Neuinfektionen verzeichnet. Es wurden 62 Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19 gemeldet. 32 der neuen Todesfälle waren nicht geimpft, so das Epidemie-Kommandozentrum. Die höchste Zahl neuer Ansteckungen gab es in Neu-Taipei mit 4717 Fällen, gefolgt von 3465 Fällen in Taichung und 3009 in Kaohsiung.

Insgesamt wurden in Taiwan seit Beginn der Pandemie 7.476.478 Infektionen mit COVID-19 bestätigt. Mit 62 neuen verzeichneten Todesfällen liegt die Zahl der durch COVID-19 verursachten Todesfälle in Taiwan nun bei 12.385 Personen.

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