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Epidemie-Kommandozentrum: Öffnung von drei kleinen Verbindungen schwierig

  • 15-12-2022
Epidemie-Kommandozentrum: Öffnung von drei kleinen Verbindungen schwierig
Der Bürgermeister von Kinmen, Chen Fuhai (links), spricht mit dem Leiter des Epidemie-Kommandozentrums, Victor Wang (rechts), über die Wiedereröffnung der drei kleinen Verbindungen. (Quelle: CNA)

Taipei – 15. Dezember 2022. Aufgrund mangelnder Transparenz von Chinas COVID-19-Statistiken können die drei kleinen Verbindungen vorerst noch nicht geöffnet werden. Dies erklärte Taiwans Epidemie-Kommandozentrum heute. Ohne transparente Statistiken sei es schwierig, die potentielle Belastung örtlicher Gesundheitseinrichtungen einzuschätzen.

Bei den drei kleinen Verbindungen handelt es sich um direkte Post- Handels- und Transportverbindungen zwischen den taiwanischen Inseln Kinmen nahe des chinesischen Festlandes und nahegelegenen Hafenstädten in China. Sie wurden im Februar 2020 wegen des COVID-19 Ausbruchs in China vorerst eingestellt.

Auf einer heutigen Pressekonferenz wurde der Leiter des Epidemie-Kommandozentrums, Victor Wang (王必勝), über Fortschritte bei der Wiedereröffnung der drei kleinen Verbindungen gefragt. Wang antwortete, dass die Epidemieprävention der entscheidende Faktor einer potentiellen Wiedereröffnung der Verbindungen sei. Man sammle Informationen und habe diese Woche Kinmen besucht, um die Bereitschaft der Insel zu bewerten.

Wang fuhr fort, dass das Ausmaß der Epidemie nur schwer einzuschätzen sei. China habe vor kurzem eine Ansteckungszahl von 1.977 COVID-19-Fällen für das gesamte Land gemeldet. Wang wies darauf hin, dass diese Zahl sehr klein sei. Da es äußerst schwierig sei, die Wahrheit dieser Information zu überprüfen, riet Wang der Abteilung, welche über die Wiedereröffnung der drei kleinen Verbindungen entscheidet, die Angelegenheit sorgfältig zu überdenken.

Obwohl die chinesische Regierung gestern landesweit lediglich 2.249 symptomatische COVID-19-Fälle meldete, teilte die Nationale Gesundheitskommission am selben Tag mit, dass sie sofort insgesamt 47.000 Fieberkliniken in großen und kommunalen Krankenhäusern eröffnen werde.

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