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Taiwan warnt vor neuer Form der kognitiven Kriegsführung

  • 16-12-2022
Taiwan warnt vor neuer Form der kognitiven Kriegsführung
Symbolbild (Foto: Pixabay)

Taipei – 16. Dezember 2022. Die Ermittlungsbehörde des Justizministeriums hat heute vor einer zunehmenden Menge an Desinformationen im Internet gewarnt. Es würden gezielt gefälschte Konten in den sozialen Medien für eine massenhafte Verbreitung von Falschinformationen genutzt werden.

Nachdem im Oktober die Falschnachricht zu einer COVID-Infektion des Abgeordneten Cheng Yun-peng (鄭運鵬) kursierte, untersuchte die Ermittlungsbehörde die Verbreitung dieser Nachricht. Es habe sich gezeigt, dass die Desinformation von illegalen ausländischen Gruppen verbreitet worden war. Für die Verbreitung habe die Nachricht eine vierstufige Verschlüsslungsstruktur passiert. Die Behörde teilte mit, dass hunderttausend Konten gefunden wurden, die mit der Verbreitung der Falschinformation in Verbindung gebracht werden können.  

Nach Angaben des Justizministeriums haben Qualität und Quantität der Themen, sowie Muster, Umfang und Verbreitungsmethoden der Falschnachrichten in den sozialen Medien in letzter Zeit erheblich zugenommen. Diese Art von irreführenden Inhalten sei immer schwieriger zu unterscheiden.

Urheber seien externe und feindliche Gruppen, die gefälschte und nicht identifizierbare Konten für die Verbreitung von Falschinformationen erstellt haben. Ziel sei es, die pandemische oder politische Situation im Land zu manipulieren und die nationale Sicherheit zu beeinflussen.

Die Behörden appellieren an die Öffentlichkeit, Vorsicht und gesunden Menschenverstand walten zu lassen, bevor sie bestimmte Informationen weitergeben.

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