Taipei, 22. März - Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger hat gestern nicht nur der Unterzeichnung des Abkommens über die Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technologie zwischen Deutschland und Taiwan beigewohnt, sondern sie nahm auch an zahlreichen weiteren Gesprächen teil. Stark-Watzinger twitterte gestern über ihre Ankunft in dem “Hochtechnologiestandort und Wertepartner” Taiwan. Sie freue sich, dass sie und Wissenschafts- und Technologieminister, Wu Tsung-Tsong (吳政忠), sich über Forschungskooperationen ausgetauscht haben, denn Innovation und Fortschritt seien von internationaler Zusammenarbeit abhängig.
Stark-Watzinger sprach gestern auch mit der Digitalministerin Audrey Tang. Beide Seiten diskutierten über Zukunftsfragen der digitalen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Taiwan. Stark-Watzinger retweetete Tangs Post über das Treffen zwischen den beiden.
Darüber hinaus nahm Stark-Watzinger gestern auch an der Eröffnungsfeier des neu eröffneten Büros der Friedrich-Naumann-Stiftung in Taipei teil. “Das Stiftungsbüro wird sämtliche weltweite Aktivitäten der liberalen Stiftung in den Bereichen Innovation und Digitalisierung koordinieren. Zuvor war der „Global Innovation Hub“ der Stiftung in Hongkong ansässig, bis das Büro im Jahr 2020 aufgrund des "Nationalen Sicherheitsgesetzes" geschlossen wurde”, heißt es in einer Meldung auf der offiziellen Webseite der Stiftung, die ebenfalls von der Bundesministerin retweetet wurde.
Heute Vormittag besuchte die Delegation von Stark-Watzinger das Siemens-Ausbildungszentrum der Nangang Vocational High School in Taipei und traf sich danach mit Taiwans Bildungsminister Pan Wen-chung (潘文忠), um sich über den chinesischen Sprachunterricht und akademische Halbleiterinstitutionen auszutauschen.
Am Nachmittag besuchte sie das Taiwan Semiconductor Research Institute in Hsinchu. Stark-Watzinger verlässt Taiwan heute Abend wieder.