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Resolutionsentwurf für Lieferkettenabkommen mit Taiwan im Europäischen Parlament angenommen

  • 25-10-2023
Resolutionsentwurf für Lieferkettenabkommen mit Taiwan im Europäischen Parlament angenommen
Abgeordnete des Internationalen Handelsausschusses (INTA) haben gestern über einen Resolutionsentwurf abgestimmt, der eine Intensivierung der Handels- und Investitionsbeziehungen zwischen der EU und Taiwan fordert, vor allem im Bereich der grünen Energie und der Cyberresilienz. (Foto: CNA)

Taipei, 25. Oktober - Abgeordnete des Internationalen Handelsausschusses (INTA) haben gestern über einen Resolutionsentwurf abgestimmt, der eine Intensivierung der Handels- und Investitionsbeziehungen zwischen der EU und Taiwan fordert, vor allem im Bereich der grünen Energie und der Cyberresilienz.

In dem Resolutionsentwurf wird darauf hingewiesen, dass Taiwan ein wichtiger Wirtschafts- und Investitionspartner der EU ist, wobei der gesamte Warenhandel im Jahr 2022 einen Rekordwert von 84,2 Milliarden Euro erreicht hat und weiteres großes Potential birgt. Des Weiteren fordern die Abgeordneten, dass die Europäische Kommission und der Europäische Auswärtige Dienst (EAD) zügig mit der Arbeit an einem stabilen Lieferkettenabkommen mit Taiwan beginnen sollen. Außerdem soll Taiwan darin unterstützt werden, in multilateralen und internationalen Foren präsent sein zu dürfen. Auch die Kooperationsmöglichkeiten zum Schutz kritischer Infrastrukturen sowie gegen wirtschaftlichen Zwang und für eine wirtschaftliche Sicherheit stehen im Vordergrund. 

Über die Resolution soll voraussichtlich im November im Europäischen Parlament abgestimmt werden. Taiwan und die EU haben solide Beziehungen zueinander aufgebaut. Taiwan ist ein wichtiger Handelspartner der EU und die EU ist auch Taiwans größter ausländischer Investor.

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