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Vorsitzender des Nationalen Sicherheitsrates sieht keine unmittelbare Kriegsgefahr

  • 01-11-2023
Vorsitzender des Nationalen Sicherheitsrates sieht keine unmittelbare Kriegsgefahr
Wellington Koo (顧立雄), Vorsitzender des Nationalen Sicherheitsrates Taiwans, hat heute bei einer Parlamentssitzung des Justiz- und Rechtsausschusses gesagt, dass er kurzfristig keine Gefahr einer chinesischen Invasion sieht. (Screenshot Livestream Parlament)

​​​​​​​Taipei, 01. November - Wellington Koo (顧立雄), Vorsitzender des Nationalen Sicherheitsrates Taiwans, hat heute bei einer Parlamentssitzung des Justiz- und Rechtsausschusses gesagt, dass er kurzfristig keine Gefahr einer chinesischen Invasion sieht. Die chinesische Regierung müsse sich derzeit auf wirtschaftliche Stabilität und auf die inländischen Probleme konzentrieren, wie beispielsweise die Schwierigkeiten bei der Anwerbung ausländischer Unternehmen, hohe Jugendarbeitslosigkeit, Verschuldung der lokalen Regierung und schleppende Inlandsnachfrage.

Koo sagt, dass der Wettbewerb zwischen den USA und China zwar in naher Zukunft wahrscheinlich anhalten wird, beide Seiten sich jedoch auf die Bewältigung der Konfliktrisiken und die Bewältigung innenpolitischer Probleme konzentrieren. 

Auf die Frage, ob er mit einer Invasion innerhalb der nächsten zwei Jahre rechnet, sagte Koo, dass es zwar unmöglich sei, die Zukunft vorherzusagen, Taiwan sich jedoch vor Chinas Provokationen hüten müsse. Xi Jin-Pings Monopolisierung, militärische Einschüchterungen, wirtschaftliche Zwänge, Cyberangriffe und psychologische Kriegsführung stünden nach wie vor auf der Tagesordnung. Er ist der Meinung, dass Taiwan seine Landesverteidigung stärken muss, um sich auf einen möglichen Krieg vorzubereiten.

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