Taipei – 09. November 2023. Das deutsche Kartellamt hat am Dienstag (7. November) die Beteiligung von Bosch, Infineon und NXP an der geplanten TSMC-Fabrik in Dresden genehmigt.
Laut der Nachrichtenagentur Reuters wird jedes Unternehmen 10 % der Anteile an der European Semiconductor Manufacturing Co. (ESMC) erwerben. Die verbleibenden 70 % der ESMC werden im Besitz von TSMC sein.
In einer Erklärung betonte der Präsident des Kartellamts, Andreas Mundt, dass die jüngsten geopolitischen Umwälzungen gezeigt hätten, wie wichtig der gesicherte Zugang zu Halbleitern für die deutsche Industrie sei.
Der Baubeginn der Fabrik wird voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2024 erfolgen, und die kommerzielle Produktion wird voraussichtlich bis Ende 2027 beginnen. Nach Abschluss des Projekts wird TSMC die Anlage betreiben, die eine monatliche Produktionskapazität von 40.000 300 mm (12-Zoll) Wafern haben wird. Die Dresden-Fabrik wird Chips mit 22/28 nm und 12/16 nm für die Automobil- und Industriebranche herstellen.