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Deutschland bemüht sich um den Ausbau der Beziehungen zu Taiwan

  • 14-11-2023
Deutschland bemüht sich um den Ausbau der Beziehungen zu Taiwan
Petra Sigmund, Generaldirektorin für Asien und den Pazifik im Außenministerium, hält am Dienstag eine Rede auf einer Konferenz in Berlin. (Foto: CNA)

Taipei – 14. November 2023. Deutschland ist sehr daran interessiert, seine Beziehungen zu Taiwan zu vertiefen und auszubauen, sagte Petra Sigmund, die Generaldirektorin für Asien und Pazifik im deutschen Außenministerium, am Montag (13. November).

In ihrer Eröffnungsrede auf der zweiten Berliner Taiwan-Konferenz betonte Sigmund, dass Deutschland zwar keine diplomatischen Beziehungen zu Taiwan unterhalte, sich aber für die Aufrechterhaltung und den Ausbau der Beziehungen zu Taiwan in verschiedenen Bereichen wie Wissenschaft und Handel einsetze.

Sigmund erklärte, Deutschland halte sich an die "Ein-China-Politik", was aber nicht bedeute, dass es keine offiziellen Beziehungen zu Taiwan gebe; ein solches Engagement könne sich stattdessen bis auf Ministerebene erstrecken.

Deutschland verfolge den Grundsatz, dass sieben seiner höchsten Repräsentanten, darunter Bundespräsidenten, Bundeskanzler und Außenminister, keinen Kontakt zu Taiwan aufnehmen.

Abgesehen davon wolle Deutschland die übrigen offenen Kontakträume voll ausschöpfen, betonte Sigmund.

Sigmund wies als Beispiel darauf hin, dass sowohl der Justizminister als auch die Bildungsministerin in diesem Jahr mit ihren taiwanischen Amtskollegen zusammengetroffen seien, zusätzlich zu zahlreichen parlamentarischen Kontakten.

Selbst wenn diese Interaktionen mit Taiwan China stören, werde Deutschland sich bemühen, diese Räume zu schützen und den Status quo der Beziehungen zu Taiwan zu gewährleisten, weil Taiwan für Deutschland zu wichtig sei, so Sigmund.

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