Taipei, 15. November - Der stellvertretende Landwirtschaftsminister Chen Jun-li (陳駿季) hat heute während einer Sitzung des Wirtschaftsausschusses im Parlament den Plan erörtert, die Nachfrage nach inländisch produzierter Milch als Reaktion auf den zollfreien Import neuseeländischer Milchprodukte ab 2025 zu steigern.
Chen sagt, bis Ende des Jahres werde ein Vierjahresplan für Taiwans inländische Milchindustrie vorgelegt, der sich auf die Steigerung der Nachfrage und die Förderung einheimischer Milch in ländlichen Schulen konzentriert. Der Transport und die Aufbewahrung von Frischmilch zu ländlichen Schulen sei gemeinhin schwierig. Das Ministerium plant daher, die Verwendung heimischer haltbarer Milch (H-Milch) in ländlichen Schulen zu fördern. Der Plan sieht außerdem eine neue Kennzeichnung von Milchprodukten vor, um eindeutig darauf hinzuweisen, dass sie im Inland hergestellt wurden.
Chen sagt, dass die neuen Schätzungen der gesamten inländischen Milchproduktion für 2024 niedriger ausfallen als bisher angenommen, 465.000 Tonnen statt 490.000 Tonnen. Er sagt, dass im kommenden Jahr etwa 10 % der kranken und schwachen Milchkühe und Bullen getötet werden, was etwa 12.000 Kühen in jeder Kategorie entspricht. Die Tötung wird voraussichtlich mit 12.000 bis 20.000 Taiwandollar (345-575 Euro) pro Kuh subventioniert.