Taipei, 29. November - Die Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde hat heute in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass die Herstellung aktiver pharmazeutischer Wirkstoffe (kurz API) Taiwans von der Europäischen Union erfolgreich anerkannt und in die Liste der Drittländer aufgenommen wurde, die APIs in die EU exportieren dürfen. Darüber hinaus bestätigt die Aufnahme in die Liste, dass Taiwans Standards den Guten Herstellungspraktiken (aus dem Englischen „Good Manufacturing Practice“, kurz GMP) der EU entsprechen und somit international anerkannt sind.
APIs sind Stoffe oder Stoffgemische, die bei der Herstellung von Arzneimitteln verwendet werden. Diese können nur aus Ländern in die EU exportiert werden, die über eine schriftliche Konformitätsbestätigung verfügen, die bescheinigt, dass die verwendeten GMP-Standards denen der EU gleichwertig sind, oder wenn das Land in der Liste aufgeführt ist. Derzeit befinden sich nur neun Länder auf der Liste: Neben Taiwan sind das Kanada, Südkorea, Australien, Brasilien, Israel, Japan, die Schweiz und die Vereinigten Staaten.
Es wird erwartet, dass die Aufnahme in die Liste den Eintritt von Taiwans APIs in den EU-Markt beschleunigen wird. Dies erhöht auch die globale Wettbewerbsfähigkeit der taiwanischen Pharmahersteller, da Zertifizierungsanforderungen und regelmäßige Fabrikinspektionen durch die EU entfallen.