Taipei, 15. Januar - Präsidentin Tsai Ing-wen (蔡英文) hat sich heute Morgen mit dem ehemaligen nationalen Sicherheitsberater der USA, Stephen J. Hadley, und dem ehemaligen stellvertretenden Außenminister James B. Steinberg im Präsidentenpalast getroffen. Die zwei ehemaligen US-Beamte bekräftigten die Politik der Vereinigten Staaten, mit Taiwan für Frieden und Stabilität in der Taiwanstraße zusammenzuarbeiten.
In ihrer Rede wies Tsai darauf hin, dass der Besuch der Delegation die Unterstützung der USA für Taiwans Demokratie zeige, und sie dankte der USA für ihre Aufmerksamkeit. Sie hoffe, dass die Beziehungen sich weiterentwickeln und zu einem wichtigen Motor für die regionale und globale Entwicklung werden.
In seiner Rede betonte Steinberg, dass die US-Politik gegenüber Taiwan konsequent und kontinuierlich sei und sich für eine friedliche Lösung der Streitigkeiten über die Taiwanstraße einsetze. Sie lehnen jedes einseitige Verhalten zur Änderung des Status quo ab. Hadley wies in seiner Rede darauf hin, dass Taiwans Demokratie ein leuchtendes Beispiel für die Welt sei und eine demokratische Erfolgsgeschichte sei, die auf Transparenz, Rechtsstaatlichkeit und der Achtung der Menschenrechte und Freiheiten basiere.
Um ihre Unterstützung für Taiwan nach der Präsidentschaftswahl zu zeigen, schickte die US-Regierung laut dem American Institute in Taiwan (AIT) die beiden ehemaligen US-Beamte nach Taiwan. Begleitet wurden sie von der AIT-Vorsitzenden Laura Rosenberger, die in Washington D.C. ansässig ist. Die Delegation hat sich heute auch mit dem frisch gewählten Präsidenten Lai Ching-te und seiner Vizepräsidentin in spee, Hsiao Bi-khim, getroffen, außerdem auch mit den Präsidentschaftskandidaten der Oppositionspartei KMT, Hou Yu-ih, und dem Kandidaten der TPP, Ko Wen-je.