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AIT-Vorsitzende enttäuscht über Naurus Verzerrung von U.N.-Resolution

  • 16-01-2024
AIT-Vorsitzende enttäuscht über Naurus Verzerrung von U.N.-Resolution
Laura Rosenberger, Vorsitzende des American Institute Taiwan (Foto: Präsidialamt)

Taipei – 16. Januar 2023. Die Vereinigten Staaten seien enttäuscht über die Entscheidung Naurus, die Beziehungen zu Taipeh abzubrechen, und darüber, dass eine Resolution der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1971 "verzerrt" worden sei, um diesen Schritt zu rechtfertigen, sagte die Vorsitzende des American Institute in Taiwan (AIT) am Dienstag.

"Obwohl die Entscheidung der Regierung von Nauru vom 15. Januar, die diplomatischen Beziehungen zu Taiwan abzubrechen, eine souveräne Entscheidung ist, ist sie dennoch enttäuschend", sagte die AIT-Vorsitzende Laura Rosenberger am Dienstag bei einer Pressekonferenz auf die Frage nach Naurus Schritt.

Rosenberger drückte auch ihre Enttäuschung über Naurus Erklärung aus, dass die Entscheidung mit dem "Ein-China-Prinzip ... in Übereinstimmung mit der UN-Resolution 2758, die die Volksrepublik China (VRC) als die einzige rechtmäßige Regierung anerkennt, die ganz China repräsentiert", übereinstimme.

Rosenberger zufolge habe die UN-Resolution 2758 "keine Entscheidung über den Status Taiwans getroffen; sie schließt nicht aus, dass Länder diplomatische Beziehungen zu Taiwan unterhalten; und sie schließt nicht aus, dass Taiwan sinnvoll am UN-System teilnimmt".

"Es ist enttäuschend zu sehen, dass verzerrte Darstellungen über die UN-Resolution 2758 als Instrument benutzt werden, um Taiwan unter Druck zu setzen, seine Stimme auf der internationalen Bühne zu begrenzen und seine diplomatischen Beziehungen zu beeinflussen", sagte sie.

Die Berufung Naurus auf die Resolution von 1971 war das erste Mal in den letzten Jahren, dass ein ehemaliger Verbündeter sie als Rechtfertigung für den Wechsel der diplomatischen Anerkennung verwendet habe, sagte eine diplomatische Quelle am Montag gegenüber CNA.

Die Resolution 2758 wurde 1971 von der 26. Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet, um die Frage der Vertretung Chinas in der UNO zu klären, und führte schließlich zu der Entscheidung der UNO, Taiwan, das offiziell den Namen Republik China (ROC) trägt, aus der UNO auszuschließen und die VR China an seine Stelle in der internationalen Organisation zu setzen.

Die am 25. Oktober 1971 verabschiedete Resolution erkennt die VR China als "einzigen rechtmäßigen Vertreter Chinas" an.

Die Regierungen Taiwans und der USA haben jedoch wiederholt argumentiert, dass die Resolution Taiwan nicht erwähnt, nicht besagt, dass "Taiwan Teil der VR China ist", und Peking nicht ausdrücklich ermächtigt, Taiwan im UN-System zu vertreten.

Rosenberger lobte Taiwan als "verlässlichen, gleichgesinnten und demokratischen Partner" und sagte, die USA würden dessen sinnvolle Beteiligung an der internationalen Gemeinschaft im Einklang mit ihrer langjährigen Ein-China-Politik weiterhin unterstützen.

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